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	<title>Social Media Archive - Dr. Katharina Stenger</title>
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	<description>Psychologische Onlineberatung</description>
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	<title>Social Media Archive - Dr. Katharina Stenger</title>
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		<title>Social Media Detox</title>
		<link>https://katharina-stenger.de/social-media-detox/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Katharina Stenger]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Jan 2020 12:34:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Detox]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[Instagram]]></category>
		<category><![CDATA[Onlinepsychologie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein Social Media Detox kann sinnvoll sein, um einen besseren, bewussteren Umgang mit Instagram und Co. zu pflegen. In diesem Beitrag zeige ich dir, wie der Entzug gelingt und wie du deine Social Media Gewohnheiten verbessern kannst.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://katharina-stenger.de/social-media-detox/">Social Media Detox</a> erschien zuerst auf <a href="https://katharina-stenger.de">Dr. Katharina Stenger</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Seit der Eröffnung meines IG Accounts für die psychologische Onlinepraxis denke ich oft darüber nach, wie ich die sozialen Netzwerke optimal für mein Business nutzen kann. Mir fiel immer wieder auf, wie ich meine Fort- und Rückschritte meiner Praxis mit denen von ähnlichen Unternehmen verglich und wie &#8222;sinnlos&#8220; ich in meinem News-Feed herumscrollte. <br><br>Um herauszufinden, wie Social Media mich als Unternehmerin beeinflusst, habe ich einen Entzug während meiner Japan Reise versucht. Nun möchte ich meine Erkenntnisse mit euch teilen.<br><br></p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Warum ist Social Media Entzug sinnvoll?</strong></h2>



<p>Ein regelmäßiger Social Media Entzug hilft, den Fokus für das Wesentliche zu schärfen. Weniger Social Media bedeutet außerdem weniger Ablenkung. Wir haben mehr Zeit für Hobbies, für ein gutes Buch oder für uns selbst. Und nicht zuletzt führt der kritische Umgang mit den sozialen Netzwerken dazu, dass wir diese nach dem Detox BEWUSST und RICHTIG nutzen.<br><br></p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>So nutzt du Social Media richtig</strong><br></h2>



<h4 class="wp-block-heading">1. Bring Positives in deinen News-Feed </h4>



<p>Folge lediglich den Accounts, die dich inspirieren, motivieren oder amüsieren. Dein Instagram News-Feed ist das erste, was du siehst, wenn du die App öffnest. Dementsprechend sollte er bunter Mix aus Spaß, Motivation und Inspiration sein. Ideen für deinen perfekten News-Feed gibt es weiter unten.</p>



<h4 class="wp-block-heading">2. Halte Kontakt zu Freunden </h4>



<p>Das heißt nicht nur die Fotos deiner Freude zu liken, sondern aktiv zu kommentieren. Mach Komplimente, stelle Fragen und schreibe ab und zu eine persönliche Nachricht als Reaktion auf die IG-Story (oder einfach mal so).</p>



<h4 class="wp-block-heading">3. Teile deine Geschichte </h4>



<p>Zeige deinen Alltag authentisch mit seinen Highlights und seinen Lowlights. Authentizität weckt Interesse und verbindet uns alle.</p>



<h4 class="wp-block-heading">4. Lerne Online</h4>



<p>Folge Accounts, die wertvolle Informationen für dich teilen (z.B. Nachrichten, Fakten, Tipps&#8230;). Aber vergiss nicht, die Quellen des Accounts zu prüfen.<br><br></p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Der perfekte News-Feed </strong></h2>



<figure class="wp-block-image size-full"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1080" height="1080" src="https://katharina-stenger.de/wp-content/uploads/2020/01/3.png" alt="Der perfekte News-Feed für dein Social Media" class="wp-image-4336" srcset="https://katharina-stenger.de/wp-content/uploads/2020/01/3.png 1080w, https://katharina-stenger.de/wp-content/uploads/2020/01/3-370x370.png 370w, https://katharina-stenger.de/wp-content/uploads/2020/01/3-768x768.png 768w, https://katharina-stenger.de/wp-content/uploads/2020/01/3-700x700.png 700w" sizes="(max-width: 1080px) 100vw, 1080px" /></figure>



<p>Dein News-Feed möchte regelmäßig gefüttert werden. Um deinen perfekten News-Feed zu erstellen, folge wirklich nur den Accounts, die Folgendes in dir hervorrufen:&nbsp;</p>



<p><strong>Inspiration:</strong> <br>Sammele Texte &amp; Zitate, die dich Inspirieren. Außerdem sind professionelle Fotografien und bunte Kunstelemente wunderbar für deinen News-Feed geeignet.</p>



<p><strong>Kreativität: </strong><br>Dazu gehören DIY Ideen, die dich interessieren, sowie Anreize zum Basteln und Gestalten&nbsp;</p>



<p><strong>Gute Laune:</strong> <br>Wo sind die Memes, Comics und Tier-Videos???</p>



<p><strong>Motivation:</strong> <br>Motivations-Sprüche sind eine wertvolle Ergänzung für deinen News-Feed, solange sie realistisch sind. Folge außerdem den Accounts deiner persönlichen Vorbilder.</p>



<p><strong>Interesse:</strong> <br>Hierzu gehören (positive) Nachrichten und Fakten, sowie alles, was zu deinen persönliche Hobbies &amp; Leidenschaften passt.</p>



<p><strong>Dankbarkeit: </strong><br>Es sind manchmal die kleinen Dinge im Lebens, die den Unterschied machen. Wenn du einem bestimmten Hashtag folgst, dass dir im Alltag Freude bereitet (z.b. dein Lieblingsessen, deine Lieblingsfarbe&#8230;), kannst du jeden Tag etwas neues in deinem News-Feed entdecken (und so neue Accounts finden).</p>



<p><strong>Entspannung:</strong> <br>Accounts rund ums Reisen, Yoga &amp; Meditation, Kalligraphie, Malerei oder Musik können dich entschleunigen und beruhigen.<br><br></p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Unfollow für deine mentale Gesundheit</strong></h2>



<figure class="wp-block-image size-full"><img decoding="async" width="1080" height="1080" src="https://katharina-stenger.de/wp-content/uploads/2020/01/4.png" alt="Unfollow für deine mentale Gesundheit" class="wp-image-4337" srcset="https://katharina-stenger.de/wp-content/uploads/2020/01/4.png 1080w, https://katharina-stenger.de/wp-content/uploads/2020/01/4-370x370.png 370w, https://katharina-stenger.de/wp-content/uploads/2020/01/4-768x768.png 768w, https://katharina-stenger.de/wp-content/uploads/2020/01/4-700x700.png 700w" sizes="(max-width: 1080px) 100vw, 1080px" /></figure>



<p>Genau so wichtig wie das Folgen von Accounts, die deinen Feed bereichern, ist das Löschen von Accounts in deinem News-Feed, die dich herunterziehen.  Sag „Tschüss“ zu Accounts, die folgende Emotionen bei dir provozieren…</p>



<ul class="wp-block-list"><li> Ängste</li><li> Stress</li><li> Traurigkeit&nbsp;</li><li> Schlechte Erfahrungen und Erinnerungen</li><li> Falsche Freunde</li><li> Negative Kommunikation und Jammern</li><li> Unsicherheit oder Scham</li><li> Emotionales Chaos&nbsp;</li><li> Hass und Wut</li><li> Einschüchterung&nbsp; </li></ul>



<p>Das Gestalten deines News-Feeds klingt erst mal gut und schön, aber um wirklich herauszufinden, welcher Content dir auf Instagram und Co. gut tut, ist es ratsam, einen Social Media Entzug zu versuchen. <br><br>Erst dann merkst du, wie abhängig du wirklich von deinem Handyscreen bist. Und du merkst außerdem, was dir im echten Leben Freude (und was dir Leid) bereitet. <br><br>Davon ausgehend kannst du dich &#8222;mit frischen Augen&#8220; deinem News-Feed zuwenden und deine Social Media Accounts nach dem Detox sparsamer und sinnvoller nutzen.<br><br>Damit der Social Media Detox gelingt, kommen hier 7 Tipps für deinen Entzug: <br></p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>7 Tipps für den Social Media Entzug</strong></h2>



<figure class="wp-block-image size-full"><img decoding="async" width="735" height="1103" src="https://katharina-stenger.de/wp-content/uploads/2020/01/7-Tipps-DEUTSCH-Pinterest-Copy.png" alt="7 Tipps für den Social Media Detox" class="wp-image-4353"/></figure>



<h3 class="wp-block-heading">Tipp 1: Ausschalten</h3>



<p>Schalte dein Handy in den Flugzeugmodus oder erlaube nur Nachrichten/Anrufe von wirklich wichtigen Kontakten.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Tipp 2: Lege dein Handy weg</h3>



<p>Lege dein Handy außer Reichweite, sodass du nicht verleitet bist, auf den Bildschirm zu schauen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Tipp 3: Schaffe Bewusstsein</h3>



<p>Sei dir bewusst, wie oft du dein Handy am Tag nutzt. Viele Handys haben einen Tracker für deine Aktivitäten, der auch deine Aktivitäten in jeder App aufzeichnet. Schau dir den Tracker täglich an und versuche, die Zeit in den Social Media Apps zu reduzieren. <br>Wenn der Drang, zum Handy zu greifen, zu groß ist, kannst du bestimmte Apps sperren oder alternative Apps nutzen um dich abzulenken (z.B. die App <a rel="noreferrer noopener" aria-label="&quot;Brilliant&quot; (öffnet in einem neuem Tab)" href="https://brilliant.org" target="_blank">&#8222;Brilliant&#8220;</a>, mit der du Rätsel lösen kannst).</p>



<h3 class="wp-block-heading">Tipp 4: Schmiede Pläne</h3>



<p>Um abends nach der Arbeit nicht am Handy zu hängen, unternehme etwas: Essen gehen mit Freunden, ein Filmabend oder Serienmarathon auf der Couch, ein neues Buch, das du schon immer lesen wolltest&#8230;</p>



<h3 class="wp-block-heading">Tipp 5: Lebe im Hier &amp; Jetzt</h3>



<p>Sei achtsam und fordere deinen Körper und Geist. Versuche, im Hier und Jetzt zu leben und nicht zu oft an gestern oder morgen zu denken. Dabei helfen Übungen zur Achtsamkeit (z.B. Yoga, Meditation, Imagination), körperliche Betätigung (z.B. Spaziergänge, Sport) oder künstlerische bzw. gestalterische Tätigkeiten wie Basteln, Malen oder Musik hören</p>



<h3 class="wp-block-heading">Tipp 6: Rituale</h3>



<p>Überlege dir ein einfaches Ritual, das dich vom Handy ablenkt. Das Ritual sollte unaufwändig, kurz und überall umsetzbar sein. Anstelle morgen nach dem Aufwachen oder abends vor dem Zubettgehen auf das Handy zu schauen, könntest du z.B. in ein Tagebuch schreiben, eine (mentale) Liste mit Dingen führen, für die du heute dankbar bist, Mandalas ausmalen&#8230;</p>



<h3 class="wp-block-heading">Tipp 7: Belohnung</h3>



<p>Belohne dich, wenn du dein Ziel erreicht hast. Fange klein an und setze dir realistische Ziele für deinen Social Media Detox (ein Cold Turkey ist selten eine gute Idee). Überlege dir, wie du dich belohnen kannst, wenn du dein Tages- oder Wochenziel erreicht hast.<br><br></p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Fazit zu meinem Social Media Detox</strong></h2>



<p>Nach einem Monat Social Media Entzug merke ich, wie wichtig das soziale Netzwerk für mein Unternehmen ist &#8211; wenn ich es richtig nutze! Mir wurde bewusst, wie oft ich Social Media Apps am Tag nutze, ohne wirklich zu interagieren. Einfach nur aus Langeweile! Der bewusste Abstand hat mir geholfen, die Apps bewusster und sinnvoller zu nutzen.</p>



<p><strong>Fazit 1:</strong> <br>Ein IG Account ist für mich als Onlinepsychologin wichtig. Hier zeige ich mich und meine Arbeit. Die Psychologie und ihre Methoden sind vielen Usern immer noch ein Rätsel, daher nutze ich meine Plattform bewusst, um aufzuklären. Ich bleibe mit meinen Klienten und Followern in Kontakt und bin schnell verfügbar, wenn sie mich brauchen. Ich teile außerdem mein Wissen aus meiner 10-jährigen Aus- und Weiterbildung, sowie Informationen und Tipps rund um die psychische Gesundheit, die ich für wertvoll halte.&nbsp;</p>



<p><strong>Fazit 2: </strong><br>Durch den Entzug wurde mir bewusst, dass ich mich vorher leicht zum sozialen Vergleich verleiten ließ und mich mit anderen Unternehmen und deren scheinbar nie endenden Erfolgen verglich. Im Face-to-Face Gespräch mit anderen Unternehmern wird mir jedoch klar, dass niemand die Misserfolge, Rückschläge und Stagnationen auf seinen Online-Plattformen zeigt. </p>



<p><strong>Fazit 3:</strong> <br>Darüber hinaus wurde mir bewusst, wie oft ich eigentlich ziemlich „sinnlos“ im News-Feed rumscrollte. Nach dem Detox versuche ich, eine App nur dann zu öffnen, wenn ich eine bestimmte Intention habe: Einen Post verfassen, mit Follower interagieren (z.B. Nachrichten und Post-Kommentare beantworten) oder mich für meine Onlinepraxis inspirieren lassen.</p>



<p><strong>Meine Erkenntnis: </strong><br>Ich nutze weiterhin gerne Instagram und Co., setze mir dabei aber ein Zeitlimit und fülle meinen Feed mit positiven, inspirierenden Accounts. So hole ich das beste aus der Onlinewelt heraus!&nbsp;<br><br></p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="1080" height="1080" src="https://katharina-stenger.de/wp-content/uploads/2020/01/2.png" alt="Social Media Detox Dr. Katharina Stenger" class="wp-image-4338" srcset="https://katharina-stenger.de/wp-content/uploads/2020/01/2.png 1080w, https://katharina-stenger.de/wp-content/uploads/2020/01/2-370x370.png 370w, https://katharina-stenger.de/wp-content/uploads/2020/01/2-768x768.png 768w, https://katharina-stenger.de/wp-content/uploads/2020/01/2-700x700.png 700w" sizes="auto, (max-width: 1080px) 100vw, 1080px" /></figure>



<p>Credits:<br>Fotos: Pixabay, <a rel="noreferrer noopener" aria-label="Foto.Text.Kunst (öffnet in einem neuem Tab)" href="https://www.fototextkunst.com" target="_blank">Foto.Text.Kunst</a>, Designed mit Adobe Spark</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Warum es uns peinlich ist, zum Psychologen zu gehen</title>
		<link>https://katharina-stenger.de/peinlich-zum-psychologen-zu-gehen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Katharina Stenger]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 16 Jun 2019 18:01:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologische Onlineberatung]]></category>
		<category><![CDATA[niedriger Selbstwert]]></category>
		<category><![CDATA[Peinlich]]></category>
		<category><![CDATA[Scham]]></category>
		<category><![CDATA[Schuldgefühle]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Schäm dich nicht! Das ist einfacher gesagt als getan. Doch es gibt einen wichtigen Unterschied zwischen der altbekannten Schamröte, die uns bei kleinen Missgeschicken begleitet und der destruktiven Scham, die sich tief in uns hinein frisst und uns glauben lässt, wir seien Verlierer in allen Lebenslagen. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://katharina-stenger.de/peinlich-zum-psychologen-zu-gehen/">Warum es uns peinlich ist, zum Psychologen zu gehen</a> erschien zuerst auf <a href="https://katharina-stenger.de">Dr. Katharina Stenger</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Schäm dich nicht!</strong> Das ist einfacher gesagt als getan. Doch es gibt einen wichtigen Unterschied zwischen der altbekannten Schamröte, die uns bei kleinen Missgeschicken begleitet und der destruktiven Scham, die sich tief in uns hinein frisst und uns glauben lässt, wir seien Verlierer in allen Lebenslagen. In diesem Beitrag erzähle ich dir, warum uns Dinge überhaupt peinlich sind und wie die Online Psychologie helfen kann, unangenehme Gefühle der Scham zu überwinden. </p>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="1170" height="780" src="https://katharina-stenger.de/wp-content/uploads/2019/06/depression-2912404_1280-1170x780.jpg" alt="Peinlich zum Psychologen zu gehen - Nicht bei der Online Psychologie " class="wp-image-4171" srcset="https://katharina-stenger.de/wp-content/uploads/2019/06/depression-2912404_1280-1170x780.jpg 1170w, https://katharina-stenger.de/wp-content/uploads/2019/06/depression-2912404_1280-770x512.jpg 770w" sizes="auto, (max-width: 1170px) 100vw, 1170px" /><figcaption>Peinlich zum Psychologen zu gehen &#8211; Die Online Psychologie macht einen anonymen Kontakt möglich</figcaption></figure>



<p>„Lieber peinlich als langweilig“ &#8211; Klingt nach einem schlauen Spruch, aber in der Realität sehen das die meisten von uns anders. Grundsätzlich haben wir das Gefühl, Missgeschicke passieren uns ausschließlich vor Publikum, was uns dazu bringt, im Erdboden versinken zu wollen. </p>



<h3 class="wp-block-heading"> <strong>Die kleinen Peinlichkeiten des Alltags: </strong></h3>



<p><strong>Ein Beispiel aus dem Leben:</strong> </p>



<p>Wir entscheiden uns, ohne Einkaufswagen durch den Supermarkt zu gehen, im Glauben ein billiger Stoffbeutel reicht aus, um unsere Besorgungen sicher bis zur Kasse zu transportieren. Es kommt also wie es kommen muss. Der Beutel reist, knallt auf den Boden und zwei Becher Sahne und ein Eiskaffee ergießen sich über den Boden in Gang drei. Wir sehen es jetzt noch vor uns, wie wir vorm Chips-Regal knien und versuchen, mit den traurigen Überresten der Tasche die Schweinerei in den Griff zu kriegen. Unser Herz klopft heftig, wir schwitzen und der Gedanke an Flucht ist allgegenwärtig. Am Ende müssen wir schließlich doch einen genervten Auszubildenden über das Malheur informieren und schleichen mit hochrotem Kopf und den klebrigen Resten des Einkaufs zur Kasse.&nbsp;</p>



<p>Wir alle kennen dieses Gefühl, uns in Luft auflösen zu wollen, weil wir uns für solche Missgeschicke schämen.&nbsp;Gleichzeitig fragen wie uns: &#8222;Warum passiert so etwas eigentlich nur mir?&#8220; Grund dafür ist der <strong>Spotlight-Effekt</strong>, ein sozialpsychologischer Begriff, der die Einbildung beschreibt, wir stünden ganz alleine im Mittelpunkt einer (peinlichen) Situation. Dabei ist das Interesse der Außenstehenden gar nicht so groß, wie wir es fürchten. Während der genervte Azubi im Supermarkt das Missgeschick also am nächsten Tag bereits vergessen hat, kann die Situation noch Tage oder sogar Wochen an uns nagen. </p>



<h4 class="wp-block-heading">Wann wird Scham zur Krankheit?</h4>



<p>Kritisch wird es, wenn die unangenehmen Gefühle von Scham und Schuld uns nicht mehr loslassen und uns von morgens bis abends begleiten. Wir beginnen, soziale Situationen zu vermeiden und ziehen uns zurück. Die Liste an potenziell peinlichen Situationen, die uns in der Außenwelt passieren könnten, wird immer länger und wir enden in einem Teufelskreis von destruktiver Scham. Die einhergehenden negativen Gefühle und Unsicherheiten werden immer stärker und es fällt uns schwer, das Haus zu verlassen, unter Menschen zu gehen oder Vertrauen zu anderen Menschen aufzubauen. In der Psychologie spricht man dann von <strong>sozialer Phobie</strong>.</p>



<p>Doch ist es gerade das Vertrauen in andere Menschen und in uns selbst, was dem Teufelskreis der Scham ein Ende setzen kann. Um Vertrauen in jemand anderes aufbauen zu können, sollte das Gegenüber möglichst urteilsfrei, zuverlässig und verständnisvoll sein. Psychologen sind ausgebildet, das menschliche Innenleben zu verstehen, persönliche Stärken zu erkennen und zu nutzen um Scham- und Schuldgefühle auszubremsen. Der Gang zu einem Psychologen, dem man sich voll uns ganz anvertrauen kann ist also ein sinnvoller und wichtiger Schritt für die Schamgeplagten unter uns. Doch selbst das ist uns peinlich!</p>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="1170" height="780" src="https://katharina-stenger.de/wp-content/uploads/2019/06/ask-blackboard-356079-1170x780.jpg" alt="Es ist peinlich, zum Psychologen zu gehen - Warum ist das so?" class="wp-image-4181" srcset="https://katharina-stenger.de/wp-content/uploads/2019/06/ask-blackboard-356079-1170x780.jpg 1170w, https://katharina-stenger.de/wp-content/uploads/2019/06/ask-blackboard-356079-770x512.jpg 770w" sizes="auto, (max-width: 1170px) 100vw, 1170px" /><figcaption>Es ist peinlich, zum Psychologen zu gehen &#8211; Warum ist das so?</figcaption></figure>



<h3 class="wp-block-heading">Es ist peinlich, zum Psychologen zu gehen &#8211; Warum ist das so?</h3>



<p>Der Spotlight-Effekt sorgt dafür, dass wir viel zu oft darüber besorgt sind, was andere von uns denken. Klatschmagazine, TV und Social Media tragen zu einem negativen Selbstwertgefühl bei. Denn hier wird uns eine Welt vorgelebt, in der körperliche und psychische Makel eine Schwäche darstellen. In ihrem Buch &#8222;No Shame&#8220; bezeichnet Jessica Libbertz die sozialen Medienkanäle als <strong>Lebensvergleichs-Portale</strong>. Allein der Anblick von Jennifer Lopez am Morgen, inklusive perfektem Teint, Zahnarzt-Lächeln und durchtrainiertem Körper, lässt ein automatisches Vergleichs-Programm in unserem Kopf ablaufen, das uns selbst sofort abwertet. Und dieser Vergleich ist nicht auf körperliche Merkmale begrenzt. Die ständig strahlenden Gesichter auf Instagram sorgen dafür, dass unser Selbstwert sinkt und wir uns fragen &#8222;Was stimmt mit mir nicht?&#8220;. </p>



<p>Die Angst davor, dass unsere Mitmenschen mit dem Finger auf uns zeigen und hinter unserem Rücken über uns reden, ist umso größer je niedriger unser Selbstwert ist. Wir befinden uns also auch hier im Teufelskreis der Scham.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Wo finde ich Hilfe, wenn ich mich nicht zum Psychologen traue?</h3>



<p>Wie kann der Teufelskreis der Scham vorm Psychologen durchbrochen werden? Anstelle eines klinischem Psychologen wenden sich manche an psychologische Privatpraxen, die nicht mit den Krankenkassen zusammenarbeiten. Das heißt, es gibt keinen Eintrag in der Krankenakte. Wer den Besuch einer Praxis gänzlich scheut, sollte über eine <strong>psychologische Onlineberatung</strong> nachdenken. Sich über das Internet zu unterhalten oder zu chatten fällt eventuell leichter, als sich mit einem Arzt oder Psychologen im selben Raum über seelische Probleme zu unterhalten, gerade wenn sich die Probleme schlecht in Worte fassen lassen. Das höhere Maß an Anonymität bei der psychologischen Onlineberatung ist attraktiv, wenn wir vermeiden möchten, dass andere von unserem Vorhaben erfahren. Weiterhin können wir online mit dem psychologischen Berater jederzeit an unserem Wohlfühlort in Kontakt treten, wenn wir körperlich noch nicht so weit sind, die häusliche Komfortzone zu verlassen. Und wem das geschriebene Wort eher liegt als das gesprochene, dem kann sogar mit einem schreibtherapeutischen Ansatz per E-Mail oder Chat geholfen werden.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Wie funktioniert psychologische Onlineberatung?</h3>



<p>Wie meine psychologische Onlineberatung funktioniert, erfährst du hier: <strong><a rel="noreferrer noopener" aria-label=" (öffnet in neuem Tab)" href="https://katharina-stenger.de/mein-beratungsangebot/" target="_blank">ONLINE BERATUNGSANGEBOT </a></strong></p>



<p>Bei Fragen kannst du mir selbstverständlich jederzeit eine E-Mail schreiben: info@katharina-stenger.de</p>



<p>Ich biete außerdem ein <strong>kostenloses Erstgespräch</strong> an. Alle Infos zum Erstgespräch findest du hier: <a rel="noreferrer noopener" aria-label="YOUTUBE VIDEO (öffnet in neuem Tab)" href="https://www.youtube.com/watch?v=HRKRfskCwp4&amp;t=190s" target="_blank"><strong>YOUTUBE VIDEO</strong></a></p>



<h4 class="wp-block-heading">Die psychologische Onlineberatung hat auch Grenzen, die es zu beachten gilt: </h4>



<p>Psychologische Onlineberatung ist nicht gleichzusetzen mit einer Therapie, wie sie von einem psychologischen Psychotherapeuten durchgeführt wird. Hier gibt es Spezialisten, die sich mit einer Praxis niedergelassen haben oder in Kliniken arbeiten.<br>Diese psychologischen Psychotherapeuten sind ausgebildet, um psychische Probleme mit Krankheitswert zu diagnostizieren und angemessen in einem persönlichen Kontakt zu behandeln. Nichtsdestotrotz kann die Onlineberatung eine erste Anlaufstelle sein, quasi ein erstes Austesten, ob und in welchem Ausmaß psychologische Hilfe benötigt wird. </p>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="1170" height="780" src="https://katharina-stenger.de/wp-content/uploads/2019/04/Slider_Katharina_Stenger_02-1170x780.jpg" alt="Dr. Katharina Stenger, Psychologische Onlineberatung- Es muss dir nicht peinlich sein, zum Psychologen zu gehen" class="wp-image-3483" srcset="https://katharina-stenger.de/wp-content/uploads/2019/04/Slider_Katharina_Stenger_02-1170x780.jpg 1170w, https://katharina-stenger.de/wp-content/uploads/2019/04/Slider_Katharina_Stenger_02-770x512.jpg 770w" sizes="auto, (max-width: 1170px) 100vw, 1170px" /><figcaption>Psychologische Onlineberatung &#8211; Hier kann dir schnell und anonym geholfen werden</figcaption></figure>



<h3 class="wp-block-heading">Fazit: </h3>



<p>Ob peinlich wirklich besser ist als langweilig, kommt auf die Situation an, aber eins ist gewiss: Sich schämen ist menschlich und Peinlichkeiten ergeben meist Geschichten, über die man nicht selten zusammen mit seinen Lieben schmunzeln kann und das ist doch auch nicht übel. Und wer erst einmal aus dem Teufelskreis der Scham herausgefunden hat, dem wird es leichter fallen, kleine Missgeschicke selbstbewusst wegzustecken und sich von dem Spotlight-Effekt  zu befreien.</p>



<p>Buch-Tipp: <a href="https://www.gu.de/buecher/graefe-und-unzer/graefe-und-unzer/1606396-no-shame/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="No Shame - von Jessica Libberitz (öffnet in neuem Tab)">No Shame &#8211; von Jessica Libberitz</a></p>



<p>Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit Christina Stenger (vielen Dank!)             Fotos (c) Pexels.com, Pixabay.com</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://katharina-stenger.de/peinlich-zum-psychologen-zu-gehen/">Warum es uns peinlich ist, zum Psychologen zu gehen</a> erschien zuerst auf <a href="https://katharina-stenger.de">Dr. Katharina Stenger</a>.</p>
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