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	<title>Gastblogger Archive - Dr. Katharina Stenger</title>
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	<description>Psychologische Onlineberatung</description>
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	<title>Gastblogger Archive - Dr. Katharina Stenger</title>
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		<title>Selbstverwirklichung durch Crossdressing &#8211; Leben zwischen Welten</title>
		<link>https://katharina-stenger.de/selbstverwirklichung-crossdressing/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Katharina Stenger]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 31 Aug 2020 15:38:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Gastblogger]]></category>
		<category><![CDATA[Mutausbruch]]></category>
		<category><![CDATA[Crossdressing]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mode hat viel mit Selbstverwirklichung zu tun. Durch sie drücken wir unsere Persönlichkeit, Präferenzen und Emotionen aus. Das geht aber nur, wenn wir uns selbst akzeptieren und lieben.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://katharina-stenger.de/selbstverwirklichung-crossdressing/">Selbstverwirklichung durch Crossdressing &#8211; Leben zwischen Welten</a> erschien zuerst auf <a href="https://katharina-stenger.de">Dr. Katharina Stenger</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="has-text-align-center wp-block-heading">Selbstverwirklichung beginnt mit Mut</h2>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-thumbnail is-resized"><img decoding="async" src="https://katharina-stenger.de/wp-content/uploads/2020/08/Symbol-Selbstverwirklichung-370x370.png" alt="" class="wp-image-4749" width="74" height="74" srcset="https://katharina-stenger.de/wp-content/uploads/2020/08/Symbol-Selbstverwirklichung-370x370.png 370w, https://katharina-stenger.de/wp-content/uploads/2020/08/Symbol-Selbstverwirklichung-700x700.png 700w" sizes="(max-width: 74px) 100vw, 74px" /></figure>
</div>


<p>In meinem Job helfe ich Menschen, sich selbst zu verwirklichen. </p>



<p>Wir alle sind <strong>Träumer</strong> mit kleinen und großen Zielen. Ziele im Leben zu haben, ist wichtig damit wir uns weiterentwickeln.</p>



<p>Doch manchmal haben wir das Gefühl, festzustecken. Oder wir haben Angst, mit unserem Vorhaben zu scheitern. Wir sind unsicher, pessimistisch oder setzen uns selbst immer an die letzte Stelle, während wir es anderen recht machen.</p>



<p>So erreichen wir nie unsere Ziele!</p>



<p>Ich habe mich schon mit vielen Menschen auf <strong>Schatzsuche</strong> begeben. Das bedeutet, wir finden gemeinsam persönliche Stärken und Einzigartigkeit. Dabei hole ich die Menschen aus der Komfortzone raus, denn nur so wachsen sie über sich hinaus. Mir geht es darum, Ziele und Visionen in einem geschützten Rahmen zu verwirklichen.</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="has-text-align-center wp-block-heading">Wer bin ich? Wer will ich sein? </h2>



<p>Eine wichtige Frage, die in dem Prozess der Selbstverwirklichung immer wieder aufkommt, ist die Frage nach dem <strong>authentischen Ich</strong>. Selbstbewusstsein und Selbstverwirklichung funktionieren nur, wenn wir uns selbst kennen und anschließend auch akzeptieren. </p>



<p>Oft brauchen wir einen Anstoß von außen, um zu uns selbst zu finden. <br>Deshalb schreibe ich diesen Post. Es ist eine Gelegenheit, Geschichten von Menschen zu teilen, die eine Verwandlung erlebt haben. Sie haben den Sprung ins kalte Wasser gewagt. Sie haben gelernt, zu schwimmen.</p>



<p>In diesem Post möchte ich eine Geschichte von einem mutigen Menschen teilen, der die <strong>Mode als Ausdruck der Persönlichkeit</strong> erkannt hat:</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-thumbnail is-resized"><img decoding="async" src="https://katharina-stenger.de/wp-content/uploads/2020/08/Symbol-Selbstverwirklichung-370x370.png" alt="" class="wp-image-4749" width="74" height="74" srcset="https://katharina-stenger.de/wp-content/uploads/2020/08/Symbol-Selbstverwirklichung-370x370.png 370w, https://katharina-stenger.de/wp-content/uploads/2020/08/Symbol-Selbstverwirklichung-700x700.png 700w" sizes="(max-width: 74px) 100vw, 74px" /></figure>
</div>


<h2 class="has-text-align-center wp-block-heading">Ich liebe die Person im Spiegel</h2>



<p class="has-text-align-center">„Endlich sehe ich mich selbst so wie ich sein will!</p>



<p>Das sagt die Stimme in meinem Kopf, wenn ich heute in den Spiegel schaue. Dort sehe ich einen Mann, der ein Kleid trägt.&nbsp;</p>



<p>Ich bin von weiblicher Mode fasziniert, identifiziere mich aber als Mann. In der Fachsprache fällt das in die Kategorie <strong>Crossdresser</strong>. Ich lass mich aber ungern in eine Schublade stecken.</p>



<p>Ich persönlich trage weibliche Kleider und Röcke, weil sie mir gefallen und weil ich mir selbst darin gefalle. Die Stoffe sind weich und fließend — viel angenehmer als das, was ich vorher trug. In „Frauenkleidung“ fühle mich <strong>befreit und schön</strong>. Mehr gibt es dazu nicht zu sagen.</p>



<p>Allerdings war es bis zu dem zufriedenen Blick in den Spiegel ein langer und steiniger Weg. Mein Interesse an Kleidchen und Röckchen wurde von Anfang an unterdrückt, sowohl von außen (Eltern, Schule, Gesellschaft) als auch von mir selbst. Ich dachte lange Zeit, ich sei <strong>&#8222;irgendwie krank“</strong> und zwang mich dementsprechend in eine Rolle, in der ich mich eigentlich nicht mochte.</p>



<p>Es war ein guter Freund — ebenfalls „Crossdresser“ — der mich aus diesem Loch herausgeholt hat. Ich lernte ihn im Job kennen. Ich bin Ingenieur, was von vielen wohl eher als „männlicher Beruf“ angesehen wird. <br>Nun ja, dieser Kollege trägt schon längere Zeit Frauenkleider in der Öffentlichkeit, auch auf Arbeit. Das tut er mit einer <strong>Selbstverständlichkeit</strong>, die ich mir damals nur wünschen konnte. Doch mit seiner Unterstützung und seinen Erfahrungen lockte er mich aus meinem Schneckenhaus heraus. Dafür bin ich ihm unendlich dankbar.</p>



<p>Zuerst trug ich heimlich zuhause Strumpfhosen und Pumps. Später auch Röcke und Kleider. Dann traute ich mich zum ersten Mal gemeinsam mit meinem Arbeitskollegen auf die Straße. <br>Es war ein beklemmendes Gefühl und eigentlich wollte ich mich sofort wieder zuhause verstecken.&nbsp;</p>



<p>Ich spürte die Blicke der anderen. Wie sie mich durchbohrten. Ich hielt es fast nicht aus. Doch zuhause angekommen redeten wir darüber. Mein Freund stellte mir eine Frage, die ich nie vergessen werde. Er fragte mich, was mir lieber sei: Ein flüchtiger, komischer Blick von einem Fremden, in den ich wahrscheinlich mehr reininterpretierte als nötig. Oder eine ständige innere Unruhe und Unsicherheit, die schon fast in den <strong>Selbsthass</strong> hineingeht?&nbsp;</p>



<p>Die Antwort ist klar!&nbsp;</p>



<p>Ich würde nie meinen <strong>Seelenfrieden</strong> finden, wenn ich mich nicht nach außen entfalten darf. Warum ließ ich andere über mein Wohlbefinden und mein Glück entscheiden?</p>



<p>„Frauenkleidung“ ist ein wichtiger Teil meiner <strong>Persönlichkeit</strong>. Solange ich diesen Teil von mir akzeptiere und dazu stehe, was mir gefällt, ist das Kleid in meinem Schrank genau das Richtige für mich.</p>



<p>Natürlich ist diese Erkenntnis erst der Anfang. Ein stärkeres Selbstbewusstsein bekommt man nicht über Nacht. Ich bin also noch nicht ganz dort angekommen, wo ich sein will.&nbsp;</p>



<p>Aber der zufriedene Blick in den Spiegel und die <strong>Kraft</strong>, die ich aufgebracht habe um dorthin zu kommen, machen mich glücklich.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Was ich mit meiner Geschichte sagen will…</strong></h4>



<p>An alle Männer, die ähnliches durchmachen: Ihr seid nicht allein! Ihr seid auch nicht „verrückt“. Eure <strong>Gefühle sind wertvoll</strong>, also hört auf sie. Sucht euch Unterstützung in der Community und lernt, euch selbst so zu lieben, wie ihr seid.&nbsp;</p>



<p>An alle anderen: Geht sensibel mit dieses Thema um. Verachtende oder ungläubige Blicke verletzen. Seid <strong>offen und neugierig</strong>. Wir sind alle nur Menschen! &nbsp;</p>



<p>Danke, Frau Dr. Stenger, dass ich meine Geschichte hier (anonym) erzählen darf.&#8220;</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-thumbnail is-resized"><img decoding="async" src="https://katharina-stenger.de/wp-content/uploads/2020/08/Symbol-Selbstverwirklichung-370x370.png" alt="" class="wp-image-4749" width="74" height="74" srcset="https://katharina-stenger.de/wp-content/uploads/2020/08/Symbol-Selbstverwirklichung-370x370.png 370w, https://katharina-stenger.de/wp-content/uploads/2020/08/Symbol-Selbstverwirklichung-700x700.png 700w" sizes="(max-width: 74px) 100vw, 74px" /></figure>
</div>


<h2 class="has-text-align-center wp-block-heading">Selbstverwirklichung trotz Unterdrückung</h2>



<p>Ich bin begeistert von dieser mutigen und aufbauenden Geschichte. Das ist ein wahrer Mutausbruch! Sich persönlich zu entfalten trotz ständiger Unterdrückung erfordert eine unglaubliche Energie. <br>Das lässt sich kaum alleine stemmen. Es ist ein wichtiger Schritt, die <strong>Unterstützung</strong> von Freunden zuzulassen. <br>Die Selbstverwirklichung und damit neu gewonnene Freiheit sollten wir immer genießen und dabei weiter an uns arbeiten. <br>So können wir mit unseren Geschichten andere inspirieren.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-thumbnail is-resized"><img decoding="async" src="https://katharina-stenger.de/wp-content/uploads/2020/08/Symbol-Selbstverwirklichung-370x370.png" alt="" class="wp-image-4749" width="74" height="74" srcset="https://katharina-stenger.de/wp-content/uploads/2020/08/Symbol-Selbstverwirklichung-370x370.png 370w, https://katharina-stenger.de/wp-content/uploads/2020/08/Symbol-Selbstverwirklichung-700x700.png 700w" sizes="(max-width: 74px) 100vw, 74px" /></figure>
</div>


<p>Möchtest du auch Unsicherheiten überwinden?<br>Dich selbst auszuprobieren?<br>Neue Facetten an dir entdecken?<br>Schreib mich an und beginne deine Selbstverwirklichung!</p>



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<p>Credit: pexels.com</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://katharina-stenger.de/selbstverwirklichung-crossdressing/">Selbstverwirklichung durch Crossdressing &#8211; Leben zwischen Welten</a> erschien zuerst auf <a href="https://katharina-stenger.de">Dr. Katharina Stenger</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Glücklicher durch Meditation: Erkenntnisse aus der Hirnforschung</title>
		<link>https://katharina-stenger.de/gluecklicher-durch-meditation-erkenntnisse-aus-der-hirnforschung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Katharina Stenger]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Aug 2020 16:30:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Gastblogger]]></category>
		<category><![CDATA[Glück]]></category>
		<category><![CDATA[Meditation]]></category>
		<category><![CDATA[Stressmanagement]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>„Du kannst die Wellen nicht stoppen, aber du kannst lernen zu surfen.“ Durch regelmäßige Meditation kannst du Gefühle besser lenken und Stress reduzieren.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-text-align-center has-small-font-size">ein Artikel in Zusammenarbeit mit dem Experten für Meditation Adrian Göldner </p>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p>&#8222;Ich habe Angst, was die Zukunft bringt.&#8220;</p>



<p>&#8222;Ist das mein richtiger Weg?&#8220;</p>



<p>&#8222;Ich will endlich bei mir selbst ankommen!&#8220; </p>



<p>Das sind Sätze, die wir alle schon mal gehört oder sogar selbst ausgesprochen haben. Ich bin da keine Ausnahme. Was mache ICH also, wenn ich vor einer wichtigen Entscheidung stehe, nervös bin oder einfach einen stressigen Tag habe?</p>



<p class="has-text-align-left has-medium-font-size"><strong><em>Ich meditiere!</em></strong></p>



<p>Ich habe während meines Promotionsstudiums angefangen und habe viele Formen der Meditation ausprobiert. So habe ich das Studium überstanden. Und auch heute ist das Meditieren ein wichtiges Ritual zur Stressbewältigung für mich.</p>



<p>Als Wissenschaftlerin und Meditations-Fan freue ich mich besonders, diesen Artikel über die <strong>Auswirkungen von Meditation</strong> auf das menschliche Gehirn zu schreiben. Die Idee kam von Adrian Göldner, Gründer des privaten Instituts für mentale Gesundheit durch Meditation. In über 4000 Meditationsstunden hat er gelernt, welches Potential in diesem Werkzeug steckt. <br>Zweihundert Studien bestätigen seine Erfahrung. Deshalb hat Adrian ein Programm in Zusammenarbeit mit Neurowissenschaftlern und Psychotherapeuten entwickelte, um sein Wissen leicht verständlich weiterzugeben. Dabei richtet er sich vor allem an Menschen, die an <strong>Stress, Depressionen, Burnout oder Angststörungen</strong> leiden.</p>



<p>Wir haben für diesen Artikel gemeinsam recherchiert und wollen dir die wissenschaftlich fundierte Kraft der Meditation erklären. </p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="has-text-align-center wp-block-heading"><strong>Was den glücklichsten Menschen </strong><br><strong>der Welt ausmacht</strong></h2>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p>Kann etwas so simples wie „mal kurz eine zeitlang auf den Atem achten“ bei Depressionen, Angststörungen und Stress helfen und sogar das Gehirn verändern?</p>



<p><strong>Das ist die Geschichte über Matthieu Ricard, dem &#8222;glücklichsten Menschen der Welt&#8220;:</strong><br>Matthieu hat einen PhD in Molekulargenetik. Nach seinem Abschluss hat er sich aber für einen ganz anderen Weg entschieden. Er hat Paris kurzerhand den Rücken zugewendet und sich dem <strong>Buddhismus</strong> und damit einhergehend der Meditation verschrieben. Inzwischen ist er ein enger Vertrauter des Dalai Lama und meditiert seit fast 50 Jahren.</p>



<p>Der bekanntester Meditationsforscher Richard Davidson hat Matthieu (und andere Langzeit-Meditierende) an ein EEG angeschlossen. Das EEG (kurz für Elektroenzephalogramm) zeichnet die Gehirnstöme eines Menschen in Echtzeit auf. Es verrät uns dadurch, wie schnell und effektiv das Gehirn Informationen verarbeitet. Mit dieser Technik hat Davidson Faszinierendes über Matthieus Gehirn herausgefunden.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-medium is-resized"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://katharina-stenger.de/wp-content/uploads/2020/08/WLBIB_monk_EEG08_2849-770x512.jpg" alt="" class="wp-image-4678" width="489" height="325" srcset="https://katharina-stenger.de/wp-content/uploads/2020/08/WLBIB_monk_EEG08_2849-770x512.jpg 770w, https://katharina-stenger.de/wp-content/uploads/2020/08/WLBIB_monk_EEG08_2849-1170x779.jpg 1170w, https://katharina-stenger.de/wp-content/uploads/2020/08/WLBIB_monk_EEG08_2849-768x511.jpg 768w, https://katharina-stenger.de/wp-content/uploads/2020/08/WLBIB_monk_EEG08_2849-1536x1022.jpg 1536w, https://katharina-stenger.de/wp-content/uploads/2020/08/WLBIB_monk_EEG08_2849-2048x1363.jpg 2048w" sizes="(max-width: 489px) 100vw, 489px" /><figcaption> </figcaption></figure></div>



<p class="has-text-align-center has-small-font-size"><em>Matthieu Ricard und Richard Davidson<br>Credit:&nbsp;Jeff Miller/University of Wisconsin-Madison</em></p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Was macht ein &#8222;glückliches Gehirn?&#8220;</strong></h2>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p>Das Erstaunen war groß als man festgestellt hat, dass Matthieu den größten und aktivsten linken präfrontalen Cortex besitzt, der je bei einem Menschen gemessen worden ist.</p>



<p class="has-medium-font-size"><strong><em>Den größten linken &#8230;was?&#8230;</em></strong></p>



<p>Der linke präfrontale Cortex ist eine Hirnregion direkt hinter der Stirn, der bei uns Menschen mit vielen, tiefer liegenden Arealen vernetzt ist. Generell ist der präfrontale Cortex für Planung von Verhalten und <strong>emotionale Kontrolle</strong> verantwortlich. Der linke Teil wird von Neurowissenschaftlern bei starker Aktivität mit Gefühlen von „Zufriedenheit“ und „Glück“ in Verbindung gebracht.</p>



<p>Bei Menschen mit <strong>Depressionen</strong> ist genau dieser Teil des Gehirns weniger aktiv. Er ist tatsächlich auch kleiner im Umfang im Vergleich zu gesunden Menschen. Wissenschaftler bestätigen den Zusammenhang zwischen der Passivität der frontalen Hirnregion und Gefühlen der Schwere, Melancholie oder Trauer.</p>



<p>Seit seiner EEG-Messung wird Matthieu Ricard in der Wissenschaft als „der glücklichste Mensch der Welt“ bezeichnet. In privaten Interviews ärgert ihn das ironischerweise immer ein wenig. Glück ist schließlich etwas subjektives, das schwer zu definieren ist.</p>



<p>Viele Menschen verwechseln <strong>Glück</strong> mit der Abwesenheit aller Probleme. Nach dieser Definition wird es den meisten von uns schwer fallen, immer glücklich zu sein. Die buddhistische Sichtweise meint hingegen ein allgemeines Wohlfühlen. Dazu gehören ein harmonisches Zusammenleben und bedingungsloses Mitgefühl für andere.</p>



<p class="has-medium-font-size"><strong><em>Was heißt das nun für dich?</em></strong></p>



<p>Dass du etwa 50 Jahre meditieren sollst, damit du die Chance hast so glücklich zu werden? Nicht unbedingt!</p>



<p>Dank Gerätschaften wie dem EEG lässt sich inzwischen darstellen, dass sich unser Gehirn durch Meditation auch in recht kurzer Zeit verändern kann.</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="has-text-align-center wp-block-heading"><strong>Die Wissenschaft der Meditation</strong></h2>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p>Die deutsche Meditationsforscherin Dr. Britta Hölzel hat festgestellt, dass sich das Gehirn schon nach acht Wochen Meditation verändern kann. Dabei meint sie eine Verdichtung der Zellkörper im <strong>Hippocampus</strong>. Der Hippocampus ist für Gedächtnis, Lernen und Emotionsverarbeitung zuständig. <br>Die Besonderheit der Studie: Lediglich 27 Minuten Meditation pro Tag reichten aus, um diese Veränderung hervorzurufen.</p>



<p>27 Minuten klingt viel, und das ist es für einen Anfänger auch. Aber letztendlich ist es aber auch nur eine Episode deiner Lieblingsserie auf Netflix 😉<br>Das klingt doch gar nicht schlecht, oder?!</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="has-text-align-center wp-block-heading"><strong><strong>Gefühle besser kontrollieren</strong><br><strong>durch Meditation</strong></strong></h2>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading">Was ist eigentlich Emotionsverarbeitung? </h3>



<p><strong>Ein Beispiel:</strong><br>Stell dir vor, du sitzt im Auto und jemand nimmt dir an einer Kreuzung die Vorfahrt. Dein erster Impuls? Den Übeltäter wild gestikulierend beschimpfen. Wahrscheinlich mit Wörtern, die du im Alltag eher weniger benutzt. Deine unschöne Seite kommt zum Vorschein, weil du die aufkochende Wut nicht schnell genug verarbeiten kannst.</p>



<p>Wenn du rechtzeitig bemerkst, dass diese Wut in dir ansteigt, kannst du die Emotion besser verarbeiten, bevor sie ausbricht. So hast du die Möglichkeit, umzudenken und dein explosives Verhalten zu mildern. </p>



<p><strong>Wie umdenken?</strong> Na, vermutlich hat dich der andere Fahrer ganz einfach nicht gesehen. Das ist dir bestimmt auch schon mal passiert, oder? Vielleicht hat er/sie einen Notfall oder vielleicht ist er/sie noch sehr unerfahren im Straßenverkehr. Erwarte nicht immer das Schlimmste von anderen Menschen 😉<br>Durch diesen kleinen <strong>Perspektivenwechsel</strong> kannst du deine Wut schneller abschwächen und dein Tag ist nicht gleich versaut nur wegen einer Autofahrt.</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large"><img decoding="async" width="500" height="288" src="https://katharina-stenger.de/wp-content/uploads/2020/08/24024310606_215e426a02.jpg" alt="" class="wp-image-4679"/></figure></div>



<p class="has-text-align-center has-small-font-size">aktive Hirnregionen bei der Emotionsverarbeitung. (c) National Institute of Mental Health</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="has-text-align-center wp-block-heading" id="viewer-6hd6a"><strong>Weniger Angst und Stress </strong><br><strong>durch Meditation</strong></h2>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p>Nun hast du schon die wichtigen Fakten über zwei Bereiche unseres Gehirns gelernt.</p>



<p>Ein weiterer wichtiger Teil im Gehirn, der sich bereits nach acht Wochen Meditationstraining verändert, ist die <strong>Amygdala</strong>.</p>



<p>Die Amygdala ist unsere kleine Wächterin im Gehirn, die jede Situation auf potenzielle Gefahr bewertet. Und damit ist sie unsere Hauptverantwortliche für Stress, Angst und Panik.</p>



<p>Zurzeit als unsere Vorfahren noch Jäger und Sammler waren, hat die Amygdala überlebenswichtige Befehle an den Körper gegeben. Zum Beispiel wurde auf das Signal der Amygdala <strong>Stress- und Angsthormone</strong> ausgeschüttet, wenn wir einen Säbelzahntiger gesehen haben. Auf das Signal der Amygdala hat sich der Körper auf einen Kampf oder auf eine Flucht vorbereitet.</p>



<p>Heutzutage sind Säbelzahntiger keine Gefahr mehr. Uns bedrohen aber andere Dinge und Menschen. Zum Beispiel unser Chef, der uns täglich mit mieser Laune begegnet, uns tausend Aufgaben gibt und uns einschüchtert. Der Chef hat also die Rolle des Säbelzahntigers übernommen und dementsprechend wird die Amygdala aktiv und feuert los, wenn wir ihm auf dem Flur begegnen.</p>



<p>Leider ist bei der Begegnung mit dem Chef meistens weder Kampf noch Flucht möglich. Wir müssen also die Stresssignale der Amygdala aushalten. Das kann auf längere Sicht zu Angststörungen (wie z.B. Panikattacken) führen.</p>



<p class="has-medium-font-size"><strong><em>Was hat das jetzt nochmal mit Meditation zu tun?</em></strong></p>



<p>Wissenschaftler haben herausgefunden, dass die Amygdala weniger aktiv wird und sogar schrumpf, wenn man acht Wochen lang regelmäßig meditiert. </p>



<p>Zurück zum Beispiel aus dem Straßenverkehr: Nach gerade mal acht Wochen regelmäßiger Meditation wirst du weniger Stress und schlechte Laune spüren, wenn dir jemand die Vorfahrt nimmt. Du kannst dann nervige Situationen wie diese objektiver betrachten. Deine Gefühle (z.B. das Gefühl, dass du gerade ungerecht behandelt wurdest) sind zwar immer noch da, aber dein Gehirn merkt, dass eine Stress-Ausschüttung nicht notwendig ist. Das heißt, du bewertest die Situation nicht mehr als „nervig“ oder „stressig“ und bewahrst so einen kühlen Kopf.</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="has-medium-font-size"><strong><em>Für dich zusammengefasst heißt das:</em></strong></p>



<p><strong>Bei regelmäßiger Meditation…</strong></p>



<p>&#8211; vergrößert sich dein linker präfrontaler Cortex, was zu einem gesteigerten Gefühl von Zufriedenheit und Glück führen kann.</p>



<p>&#8211; verdichtet sich die graue Substanz in deinem Hippocampus, was mit einer verbesserten Emotionsverarbeitung assoziiert wird.</p>



<p>&#8211; reduziert sich die Größe und die Aktivität deiner Amygdala und du spürst weniger Stress, Angst und Panik.</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="has-text-align-center wp-block-heading" id="viewer-c2me7"><strong>Warum es Sinn macht, eine Therapie mit Meditation zu ergänzen</strong></h2>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p>In der psychologischen Beratung wird tief gehend über Probleme geredet. Sich ständig mit den eigenen Baustellen zu beschäftigen, ist anstrengend. Daher ist es sinnvoll, neben den typischen verhaltens- und gesprächstherapeutischen Methoden auch verschiedene Entspannungstechniken auszuprobieren. So kommst du nach einer anstrengenden Sitzung wieder in die Balance.</p>



<p>Du möchtest mehr über Entspannungstechniken lernen? Komm zum kostenlosen Erstgespräch.</p>



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</div>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading">Meditation und Depression</h3>



<p>Ein psychisches Leiden, das oft mit Angst und Stress einhergeht, ist die Depression. Jon Kabat-Zinn hat 1979 die renommierte Stress Reduction Clinic gegründet.</p>



<p>Anhand seiner Arbeit zeigen möchten wir dir zeigen, wie Meditation bei Depression wirkt:</p>



<p>In seiner Klinik haben die Teilnehmer acht Wochen lang Meditation und Achtsamkeit geübt.</p>



<p><strong>Die angewendeten Techniken waren:</strong></p>



<p>&#8211; die Einübung achtsamer Körperwahrnehmung&nbsp;<em>(Body-Scan)</em></p>



<p>&#8211; das sanfte und achtsame Ausführen einer Anzahl von „Yogapositionen“&nbsp;<em>(</em><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Asana" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><em><u>Asana</u></em></a><em>)</em></p>



<p>&#8211; das Kennenlernen und Einüben des „Stillen Sitzens“; einer Sitzmeditation&nbsp;<em>(</em><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Zazen" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><em><u>Zazen</u></em></a><em>)</em></p>



<p>&#8211; das achtsame&nbsp;Ausführen langsamer Bewegungen, etwa in der Form der traditionellen „Gehmeditation“&nbsp;<em>(</em><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Kinhin" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><em><u>Kinhin</u></em></a><em>)</em></p>



<p>&#8211; eine dreiminütige Achtsamkeitsübung&nbsp;<em>(Breathing-Space)</em></p>



<p>&#8211; die&nbsp;Aufrechterhaltung der Achtsamkeit auch bei alltäglichen Verrichtungen.</p>



<p>Die meisten Patienten, die an diesem Programm teilnahmen, hatten vorher keine Meditationserfahrung. Sie kamen in die Klinik wegen Depressionen, Angststörungen, Stress, Burnout oder Schlafstörungen. Die Teilnehmer füllten am Anfang und am Ende der Studie klinische Fragebögen zur Anamnese aus, um die Schwere ihrer Erkrankung zu messen. Anhand dieser Fragebögen konnten Forscher die Wirkungen der Meditation feststellen.</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="has-medium-font-size"><strong><em>In den 40 Jahren seit der Gründung der Klinik </em></strong><br><strong><em>wurde festgestellt, dass&#8230;</em></strong></p>



<p>→ Punkte auf der Depressionsskala gesenkt wurden (von schweren zu mittelschweren und mittelschweren zu leichten Depressionen)</p>



<p>→ die Zeiträume zwischen depressiven Episoden länger wurden</p>



<p>→ Punkte auf der Angstskala gesenkt wurden</p>



<p>→ Schlafstörungen reduziert wurden bei Patienten, die nicht medikamentös behandelt werden konnten</p>



<p>→ gleiche Wirkungen, wie bei Antidepressiva erzeugt wurden </p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p>Der Grund für die bahnbrechenden Befunde in der Stress Klinik liegt auch hier wieder im Gehirn. Wissenschaftler konnten beweisen, dass bei der Depression ein Ungleichgewicht von Neurotransmittern (= chemische Botenstoffe) im Gehirn vorliegt. Die Neurotransmitter, die normalerweise gegen Angst ausgeschüttet werden, sind bei depressiven Menschen i.d.R. reduziert. Durch gezielte Entspannungsverfahren (u.a. auch Meditation und Yoga) konnte die chemische Balance im depressiven Gehirn tatsächlich verbessert werden.</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="has-medium-font-size"><em>„Du kannst die Wellen nicht stoppen, aber du kannst lernen zu surfen.“</em><em style="font-weight: bold;"> </em><em>&#8211; Jon Kabat-Zinn.</em></p>



<p>Diese schöne Zitat beschreibt, dass wir unseren Emotionen zwar selten entkommen, wir aber einen besseren Umgang mit ihnen lernen können.</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="has-text-align-center wp-block-heading" id="viewer-fo2e1"><strong>Finde deine Glücksmeditation</strong></h2>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p>Nun weißt du sowohl in der Theorie als auch in der Praxis, dass die Meditation eine psychologische Beratung gut begleiten und ergänzen kann.</p>



<p>Wenn du dich jetzt fragst, was genau <strong>DEINE Glücksmeditation</strong> ist, möchten wir dir sagen:</p>



<p>Es gibt tausende Arten der Meditation, weswegen man keine pauschale Antwort auf diese Frage geben kann. Vielleicht hast du schon mal eine bestimmte Meditationsform ausprobiert und gedacht, dass es nicht das Richtige für dich ist. Das muss aber das nicht so sein.</p>



<p>Das ist so, als würdest du eine bestimmte Sportart (z.B. Baseball) ausprobieren und danach sagen: „Ich kann oder mag keinen Sport“, nur weil dir Baseball nicht gefällt. Erst, wenn du ein paar verschiedene Sportarten ausprobiert hast, kannst du dir ein Bild machen und sagen, dass du bestimmte Sportarten (Baseball eben) nicht magst.</p>



<p>Genauso ist es mit der Meditation. Du musst erstmal die richtige Art für dich finden, bevor du sagst &#8222;Meditation bringt nichts&#8220;. </p>



<p>Probiere also verschiedene Techniken aus, bis du eine Meditationsart gefunden hast, mit der du dich wohl fühlst. Und dann bleib dran! Dein Gehirn wird sich bei <strong>regelmäßiger Übung und der richtigen Technik</strong> anpassen und du wirst die positiven Effekte der Meditation im Alltag spüren.</p>



<p>Wenn du Begleitung für das Finden der richtigen Meditationsart benötigst, schau gerne auf der Seite von Adrians Instituts vorbei:<br><br><strong><a aria-label="undefined (opens in a new tab)" href="https://www.mentalegesundheit.com/unser-gesundheits-kurs" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Hier geht&#8217;s zur Instituts-Homepag</a></strong><a aria-label="undefined (opens in a new tab)" href="https://www.mentalegesundheit.com/unser-gesundheits-kurs" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><strong>e</strong></a></p>



<p>Wenn du nicht weißt, ob das das richtige für dich ist, kannst du sogar kostenlos ein Gespräch mit Adrian vereinbaren: <br><br><strong><a aria-label="undefined (opens in a new tab)" href="https://www.mentalegesundheit.com/beratungsgespraech" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Hier geht&#8217;s zum Beratungsgespräc</a></strong><a aria-label="undefined (opens in a new tab)" href="https://www.mentalegesundheit.com/beratungsgespraech" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><strong>h</strong></a></p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="has-medium-font-size"><em>Sie können Ihre Emotionen wie ein Feuer betrachten, das brennt. Wenn Sie sich der Wut bewusst sind, sind Sie nicht wütend, Sie sind bewusst. Sich der Ängstlichkeit bewusst zu sein bedeutet nicht, ängstlich zu sein, sondern bewusst zu sein. Wenn Sie sich dieser Emotionen bewusst sind, fügen Sie ihrem Feuer keinen Brennstoff mehr hinzu, und sie werden abbrennen. </em><br><em>&#8211; Matthieu Ricard</em></p>



<p></p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p><strong>Quellenangaben:</strong></p>



<p class="has-small-font-size"><a href="https://link.springer.com/article/10.1007%252Fs12671-013-0269-8">https://link.springer.com/article/10.1007%252Fs12671-013-0269-8</a></p>



<p class="has-small-font-size"><a href="http://archinte.jamanetwork.com/article.aspx?articleid=1809754">http://archinte.jamanetwork.com/article.aspx?articleid=1809754</a></p>



<p class="has-small-font-size"><a href="https://jamanetwork.com/journals/jama/article-abstract/182551?resultClick=1">https://jamanetwork.com/journals/jama/article-abstract/182551?resultClick=1</a></p>



<p class="has-small-font-size"><a href="https://www.pnas.org/content/108/50/20254.short" target="_blank" aria-label="undefined (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener">https://www.pnas.org/content/108/50/20254.short</a></p>



<p class="has-small-font-size"><a href="https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3004979/" target="_blank" aria-label="undefined (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener">https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3004979/</a></p>



<p class="has-small-font-size"><a href="https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/016383439500025M" target="_blank" aria-label="undefined (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener">https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/016383439500025M</a></p>



<p class="has-small-font-size"><a href="https://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0064574">https://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0064574</a></p>



<p class="has-small-font-size"><a href="https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S1744388113000674">https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S1744388113000674</a></p>



<p class="has-small-font-size"><a href="https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S1935861X12001532">https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S1935861X12001532</a></p>



<p class="has-small-font-size"><u><a href="https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3004979/" target="_blank" aria-label="undefined (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener">https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3004979/</a></u></p>



<p class="has-small-font-size"><a href="https://advances.sciencemag.org/content/3/10/e1700489.full">https://advances.sciencemag.org/content/3/10/e1700489.full</a></p>



<p class="has-small-font-size"><a href="https://www.dasgehirn.info/handeln/meditation/die-neurowissenschaft-der-meditation" target="_blank" aria-label="undefined (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener">https://www.dasgehirn.info/handeln/meditation/die-neurowissenschaft-der-meditation</a></p>



<p class="has-small-font-size">Kasala, E. R., Bodduluru, L. N., Maneti, Y., &amp; Thipparaboina, R. (2014). Effect of meditation on neurophysiological changes in stress mediated depression. <em>Complementary therapies in clinical practice</em>, <em>20</em>(1), 74-80.</p>



<p class="has-small-font-size">Newberg, A. B., &amp; Iversen, J. (2003). The neural basis of the complex mental task of meditation: neurotransmitter and neurochemical considerations. <em>Medical hypotheses</em>, <em>61</em>(2), 282-291.</p>



<p class="has-small-font-size">Beitragsbild von&nbsp;<strong><a href="https://www.pexels.com/@lucaspezeta?utm_content=attributionCopyText&amp;utm_medium=referral&amp;utm_source=pexels">Lucas Pezeta</a></strong>&nbsp;&#8211;&nbsp;<strong><a href="https://www.pexels.com/photo/woman-spreading-both-her-arms-2529375/?utm_content=attributionCopyText&amp;utm_medium=referral&amp;utm_source=pexels">Pexels</a></strong></p>
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		<item>
		<title>Was bedeutet eine Depression für Angehörige</title>
		<link>https://katharina-stenger.de/was-bedeutet-eine-depression-fuer-angehoerige/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Katharina Stenger]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Sep 2019 15:18:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Gastblogger]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologische Onlineberatung]]></category>
		<category><![CDATA[angehörige]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://katharina-stenger.de/?p=4282</guid>

					<description><![CDATA[<p>Wenn es geliebter Mensch unter einer Depression leidet, leiden die Angehörige mit. Was tun, wenn der Partner depressiv ist? Ein Gastbeitrag von Sinah</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://katharina-stenger.de/was-bedeutet-eine-depression-fuer-angehoerige/">Was bedeutet eine Depression für Angehörige</a> erschien zuerst auf <a href="https://katharina-stenger.de">Dr. Katharina Stenger</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading"><strong>Mein Leben mit der Depression</strong> meines Mannes </h2>



<p><em>Gastbeitrag von Sinah</em></p>



<p>Mein Mann leidet an einer Depression. Was 2012 als leichte Depression diagnostiziert wurde, hat sich mittlerweile zu einer schweren Depression gemausert &#8211; mit Suizidgedanken, ohne Psychosen.&nbsp;</p>



<p>Zurzeit gleicht unser gemeinsames Leben einem Drahtseilakt. Wir versuchen jeden Tag, eine Balance zu finden und wünschen uns einfach Normalität. Doch die Depression bestimmt unseren Alltag. Mein Mann neigt grundsätzlich dazu, sich selbst zu überfordern, um die Erwartungen zu erfüllen, die er selbst an sich hat. Erwartungen, von denen er denkt, dass sie von außen kommen, die aber auch in ihm selbst verwurzelt sind. Er möchte niemanden enttäuschen. Er hat wahnsinnige Angst davor, nicht mehr geliebt zu werden, wenn er jemanden enttäuscht und die Erwartungen der anderen nicht erfüllt.</p>



<p>Er hat Angst davor, dass ich gehen könnte.</p>



<p>Und manchmal habe ich auch Angst, dass ich irgendwann gehe.</p>



<p>Denn, ohne das Leid meines Mannes und aller Betroffenen schmälern zu wollen: Ich leide ebenfalls. Ich leide unter der Doppel- und Dreifachbelastung, die durch die Depression an mir hängt. Ich leide, wenn ich meinen Mann so sehe. Gebrochen, verletzt, verletzlich. Ich leide, wenn ich sehe, wie schwer ihm jegliche Entscheidungen fallen. Entscheidungen, die ihm helfen könnten. Entscheidungen, die ihn voran bringen könnten. Aber auch alltägliche Entscheidungen. Die Entscheidung, ob er jetzt eine Pause braucht oder nicht. Ob er die Kraft hat, im Haushalt zu helfen. Die Entscheidung, ob wir ein Zimmer renovieren können. Jede Entscheidung verlangt ihm ungeheuer viel Kraft ab. Und mir verlangt es eine wahnsinnige Geduld ab, jeden Entscheidungsprozess abzuwarten, diese Ungewissheiten auszuhalten und den Kopf über Wasser zu halten. Geduld, die mir im Alltag oft fehlt. Geduld, die ich außerdem in meinem Beruf als Lehrerin und als Mutter eines Dreijährigen brauche. Und manchmal weiß ich einfach nicht, woher ich diese Geduld noch nehmen soll.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie man sich als Angehöriger bei einer Depression fühlt </h2>



<p>Warum schreibe ich diese Zeilen? Es fühlt sich an wie Jammern auf hohem Niveau. Ich habe einen Mann, einen Job und ein wundervolles Kind. Um meine Erzieherin aus Kindergartenzeiten zu zitieren, die ich kürzlich auf einem Geburtstag traf, ich habe „wirklich alles erreicht“.</p>



<p>Und ja, das habe ich. Und doch verlangt der Alltag mit einem geliebten Menschen, der an einer Depression leidet, viel ab.</p>



<p>Ich schreibe diese Zeilen, weil ich weiß, wie man sich als Angehörige fühlt. Wenn der Partner, das Kind, ein Elternteil oder gar beide Eltern an einer Depression (oder auch anderen psychischen Krankheiten) leiden, steht die Behandlung und Fürsorge für die Betroffenen oft an erster Stelle. Mit Recht, denn auch heute unterliegen psychische Krankheiten noch oft einer Stigmatisierung. Doch die Betroffenen brauchen Hilfe und das am besten zeitnah und natürlich von einem professionellen Team. Wie schwierig es ist, sich Informationen über Therapieformen, Therapeuten, Psychiater zu besorgen und die meist viel zu lange Wartezeit zu überbrücken, wo es einem doch bereits an Antrieb für das Alltägliche fehlt, mag ich mir nicht anmessen, beurteilen zu können. So vielfältig wie die Diagnosen selbst gestaltet sich auch die Therapie. Neben vielfältigen ambulanten Therapieformen gibt es natürlich auch stationäre und teilstationäre Angebote. Hilfe?!</p>



<p>Wenn die angemessene Betreuung und Versorgung des Betroffenen sichergestellt ist, lohnt es aber dennoch, den Blick zu weiten. Was ist mit der Familie? Was brauchen sie? Welche Hilfe brauchen die Angehörigen.</p>



<p>Womit wir zurück sind bei der Frage, warum ich diesen Text schreibe.</p>



<p>Ich schreibe diesen Text, weil ich mich allein gelassen fühle. Weil ich das Gefühl habe, dass wir nicht nur einen großen Mangel bei der Versorgung psychisch erkrankter Personen haben, sondern einen noch größeren Mangel bei der Unterstützung ihrer Angehörigen. Weil ich in den letzten Monaten mehr als einmal das Gefühl hatte, all das nicht alleine stemmen zu können. Kindererziehung, Job, Haushalt. Mann stationär im Krankenhaus. Mist. Ich wusste gar nicht, wo mir der Kopf steht. Mit wem ich reden soll. Ich konnte mich vor lauter Problemen und Gejammer selbst kaum ertragen.</p>



<p>Was mir gefehlt hat ist der Austausch mit anderen Betroffenen. Jemand, der mir sagt, dass es normal ist, nicht zu wissen, wie man das nur schaffen soll. Dass sich das Durchhalten lohnt. Dass es okay ist, im Moment viel zu jammern.</p>



<p>Aber auch seitens der Klinik hätte ich mir mehr Unterstützung gewünscht. Denn wie so oft gilt auch hier die Lebensweisheit „information is power“. Informationen über das Fortschreiten der Therapie, über die weiteren Schritte nach dem Klinikaufenthalt, über mögliche Gestaltungen in beruflicher und therapeutischer Hinsicht bekam ich keine. Vieles davon wurde sicherlich mit meinem Mann besprochen. Doch gerade zu dieser Zeit, mitten in der schwersten depressiven Episode seines Lebens, klagte er oft über Konzentrationsschwäche und Vergesslichkeit. Einige Informationen, die für mich möglicherweise wichtig gewesen wären, sind dadurch nicht bis zu mir durchgedrungen. Auch hätte ich das Bedürfnis gehabt, meine Sicht der Dinge zu der Therapie beizutragen. Dazu waren die zwei Sitzungen, die wir als Paar hatten, schlichtweg zu kurz.</p>



<figure class="wp-block-image is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://katharina-stenger.de/wp-content/uploads/2019/09/bench-chair-dock-288583-1170x780.jpg" alt="Was Angehörige bei Depression tun können" class="wp-image-4289" width="585" height="390" srcset="https://katharina-stenger.de/wp-content/uploads/2019/09/bench-chair-dock-288583-1170x780.jpg 1170w, https://katharina-stenger.de/wp-content/uploads/2019/09/bench-chair-dock-288583-770x512.jpg 770w" sizes="auto, (max-width: 585px) 100vw, 585px" /></figure>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Wie Angehörige bei Depression helfen können</strong></h2>



<p>Damit dieser Text nicht ausartet in ein endloses Gejammer voller „hätte, hätte, Fahrradkette“, möchte ich auch noch ein paar Tipps geben. Denn auch wenn in der Zeit des Klinikaufenthaltes manches suboptimal gelaufen ist, habe ich dennoch auch Zuspruch erfahren dürfen und viel über mich gelernt. Auch darüber, was ich beim nächsten Mal anders machen würde.</p>



<p>Falls du also gerade in der Situation bist, dass ein naher Angehöriger an einer psychischen Krankheit erkrankt ist, findest du vielleicht in den nun folgenden Punkten Anregungen und Tipps, wo du dir Hilfe und Unterstützung holen kannst:</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Offenheit gegenüber der Depression</strong> #endthestigma</h3>



<p>Wie ich bereits weiter oben schrieb, sind in vielen Bereichen der Gesellschaft psychische Krankheiten nach wie vor stigmatisiert und tabuisiert. Um dagegen anzugehen, hilft es meistens, mit gutem Beispiel voran zu gehen. Ich habe deutlich gespürt, dass es leichter wurde, über die Depression meines Mannes zu sprechen, je offener ich selbst damit umging. Denn genauso wie sich niemand für eine Grippe schämt, muss sich niemand für eine Depression schämen. Hat man sich ja schließlich auch nicht gewünscht. Natürlich habe ich gefiltert, wer wie viel Einblick in mein Leben bekam. Mein Chef muss nicht wissen, dass mein Mann Suizidgedanken hat. Doch habe ich meinem Chef mitgeteilt, dass ich, bedingt durch den Klinikaufenthalt meines Mannes, derzeit alleine für die Kindesbetreuung verantwortlich bin und dies für mich mit einigen Anstrengungen verbunden ist. </p>



<p>Genauso wichtig ist es, mit Freunden und der restlichen Familie offen über die Situation zu reden und um Hilfe zu bitten. Ich habe von allen Personen, mit denen ich gesprochen habe, stets Verständnis, Anerkennung und Respekt für meine Situation erfahren. Je offener wir über unsere Situation und die Krankheit unseres Angehörigen kommunizieren können, desto eher kann unser Umfeld reagieren und uns nach Möglichkeit unterstützen und entlasten.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Selbsthilfegruppen</strong> für Angehörige bei Depression</h3>



<p>In nahezu allen großen und vielen kleinen Städten gibt es Selbsthilfegruppen für Angehörige psychisch Erkrankter. Mit einer kurzen Google-Suche lässt sich schnell eine Gruppe in der Nähe finden, beispielsweise über <a href="https://www.bapk.de/angebote/selbsthilfenetz-psychiatrie/suche.html">https://www.bapk.de/angebote/selbsthilfenetz-psychiatrie/suche.html</a>. Dann einfach beim nächsten Treffen vorbei schauen und reinschnuppern. Auch in sozialen Netzwerken finden sich Gleichgesinnte. Online Angebote wie beispielsweise <a href="https://depression.aok.de/zum-familiencoach-depression/">https://depression.aok.de/zum-familiencoach-depression/</a> der AOK können hilfreich sein, wenn sich keine passende Gruppe finden lässt.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Selbstfürsorge</strong> für Angehörige </h3>



<p>Im stressigen Alltag vergessen wir oft, uns um uns selbst zu kümmern. Was bei meinem Mann mitverursachend für die Verschlimmerung seines Zustandes war, hat auch bei mir lange Zeit für schlechte Stimmung gesorgt: der Mangel an Selbstfürsorge. Sei es eine bewusste Auszeit für Meditation, ein langes Telefonat mit der besten Freundin, ein gemütliches Bad am Abend, wenn das Kind im Bett ist, oder, wenn möglich, ein Tag zum Ausspannen alleine oder mit einer Freundin beim Wellness. Ich suche mittlerweile in meinem Alltag nach Zeitfenstern für kleinere und größere Auszeiten vom Alltag und plane mir diese bewusst ein. Ja, ich weiß, dass die innere to-do-Liste ständig anklopft. Aber jedes noch so saubere Haus oder der selbstgebackene Kuchen bringen niemandem was, wenn man irgendwann selbst einen Burnout hat. Also, lass die Wäsche liegen, roll die Yogamatte aus und nimm dir Zeit für dich und deine Entspannung.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Therapie oder Coaching</strong> gegen die Depression und für die Partnerschaft</h3>



<p>Bei besonders schweren Fällen, die den Angehörigen viel abverlangen, kann es sinnvoll sein, auch selbst therapeutische Unterstützung in Anspruch zu nehmen. Auch hier sind die Möglichkeiten vielfältig, neben „klassischer“ Psychotherapie kann sich auch ein Blick auf Heilpraktiker für Psychotherapie, Kunsttherapie, Seelsorge, Coachings oder Online-Angebote lohnen. Wenn die Partnerschaft unter der psychischen Erkrankung stark leidet, lohnt sich eine Paartherapie, sobald der Partner wieder stabil ist. Auch die eigenen Kinder sollte man nicht aus dem Blick verlieren, denn auch die leiden oftmals stark unter der belastenden Situation. Es gibt Kinder- und Jugendpsychotherapeuten, die in Gesprächen mit dem Kind vieles aufarbeiten können. Infos dazu bekommst du bei deinem Hausarzt.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" width="1170" height="780" src="https://katharina-stenger.de/wp-content/uploads/2019/09/adult-child-daughter-1683975-1170x780.jpg" alt="Was bedeutet Depression für Angehörige" class="wp-image-4287" srcset="https://katharina-stenger.de/wp-content/uploads/2019/09/adult-child-daughter-1683975-1170x780.jpg 1170w, https://katharina-stenger.de/wp-content/uploads/2019/09/adult-child-daughter-1683975-770x512.jpg 770w, https://katharina-stenger.de/wp-content/uploads/2019/09/adult-child-daughter-1683975-768x512.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1170px) 100vw, 1170px" /></figure></div>



<p>Ich hoffe, mein Text konnte einen kleinen Einblick in mein Leben als Angehörige geben. Zu wissen dass man nicht alleine mit der Last ist, wenn der Partner an einer psychischen Störung leidet, hat mir geholfen, diese Last besser zu schultern. Das Gefühl, dass da noch andere Menschen sind, die ähnliches durchmachen, die verstehen, die genauso fühlen, kämpfen, leiden, weinen wie ich, aber die, genauso wie ich, jeden Tag wieder aufstehen und Seite an Seite mit ihren Angehörigen diesen steinigen Weg gehen, hat mir geholfen. Und hilft mir immer noch.</p>



<p>Also stehe ich auf, wische Schweiß und Tränen aus den Augen, klopfe den Staub von den Kleidern und helfe meinem Mann, stütze ihn auf diesem steinigen Weg aus dem tiefen Tal seiner Depression.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p><strong>Depression is a bitch!</strong></p><cite><em>Sinah</em></cite></blockquote>



<p>(c) Pexels.com</p>
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		<title>Wie du durch Selbstmitgefühl in die wahre Selbstliebe kommst</title>
		<link>https://katharina-stenger.de/selbstmitgefuehl-und-wahre-selbstliebe/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Katharina Stenger]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Aug 2019 10:18:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Gastblogger]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstliebe]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstmitgefühl]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstzweifel]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://katharina-stenger.de/?p=4252</guid>

					<description><![CDATA[<p>Hast du dir schon mal überlegt, was sich hinter dem Wort «Selbstmitgefühl» verstecken könnte? Oder hörst du es heute vielleicht zum ersten Mal? Ein Gastbeitrag von Marisa Schmid</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p><em>von Marisa Schmid</em></p>



<p>Hast du dir schon mal überlegt, was sich hinter dem Wort «Selbstmitgefühl» verstecken könnte? Oder hörst du es heute vielleicht zum ersten Mal?&nbsp;</p>



<h4 class="wp-block-heading">Lass mich ein bisschen etwas dazu erzählen.&nbsp;</h4>



<p>In meiner Praxis begegnen mir immer wieder Menschen, die Schwierigkeiten haben, sich selber liebevoll anzunehmen. Sie berichten mir dann oft, dass sie versuchen, sich positive Affirmationen zu sagen. Dinge wie: «Ich liebe mich», «Ich achte mich», «Ich respektiere mich». Aber irgendwie scheint das bei ihnen nicht ganz zu funktionieren.&nbsp;</p>



<h4 class="wp-block-heading">Woran könnte das liegen?&nbsp;</h4>



<p>Wenn ich mich mit der geistigen Führung meiner Klienten verbinde, stelle ich oft etwas fest: Sie sagen sich zwar diese Affirmationen regelmässig vor, aber sie meinen sie nicht wirklich. Sie glauben sich das, was sie sich vorsagen nicht wirklich.</p>



<p>Wenn ich solche Menschen frage, wie sie den ganzen Tag mit sich selber sprechen, dann bekomme ich oft Antworten, die mich sehr nachdenklich machen. Es gibt (leider) sehr viele Menschen, die sich ständig sagen, dass sie dumm sind, unfähig, beschränkt oder schlicht doof.&nbsp;</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Das Problem mit den kritischen inneren Stimmen</strong></h4>



<p>Dahinter steckt ein ernsthaftes Problem.&nbsp;</p>



<p>Wir alle reden mit uns selber. Manche tun das laut, andere machen es leise im Kopf. Menschen, die sehr kritisch und perfektionistisch mit sich selber sind, haben die Tendenz, sich in diesen Selbstgesprächen extrem hart zu beurteilen.&nbsp;</p>



<p>Sie benutzen in ihrer inneren Kommunikation Worte, die sie NIEMALS zu ihren Partnern, Kindern oder besten Freunden sagen würden. Vielleicht hast du dich auch schon mal ertappt, dass du dich selber ein «dummes A****loch» genannt hast?&nbsp;</p>



<p>Hast du dir schon mal überlegt, ob du dein Kind so nennen würdest? Oder deinen Mann?&nbsp;</p>



<p>Nein. Natürlich würdest du das nicht.&nbsp;</p>



<p>Aber wenn du dein Umfeld nicht so benennen würdest – wieso machst du es dann mit dir? Hast du denn nicht etwas Besseres verdient?&nbsp;</p>



<p>Wer in deinem Leben steht dir denn näher als du selber? Niemand. Du bist die Person, die dir am nächsten steht und der absolut einzige Mensch, mit dem du jeden einzelnen Schritt deines Lebens gehen wirst.&nbsp;</p>



<p>Ist es für dich okay, dass du mit der Person, die dir am nächsten steht, so sprichst? Oder hast du etwas besseres verdient?&nbsp;</p>



<p>Ich finde auch. Du hast sogar etwas sehr viel besseres verdient.&nbsp;</p>



<p>Und hier steckt auch das Geheimnis, warum die Selbstliebe manchmal so schwierig und erfolglos ist. Solange du mit dir selber nicht ins Mitgefühl gehst, kannst du dich auch nicht wirklich lieben.&nbsp;</p>



<p>Stell dir vor, dass du dir Zeit genommen hast, einen leckeren Auflauf zum Abendbrot zu backen. Am Schluss willst du diesen Auflauf nachwürzen. Dummerweise fällt dir dabei das Salz in den Auflauf und dein Abendessen ist rettungslos versalzen.&nbsp;</p>



<p>Was ist deine Reaktion? Bist du böse du mit dir selber? Schimpfst du dich unfähig?&nbsp;</p>



<p>Wie wäre es, stattdessen Mitgefühl mit dir zu haben? Denn schliesslich hast du jetzt kein Abendessen mehr. Dabei hast du dich darauf gefreut und dir Mühe gegeben. Wie wäre es, wenn du – anstatt zu schimpfen – Mitgefühl mit dir selber entwickelst und dir vielleicht sagst: «Oh, wie schade. Jetzt musst du nochmals von Vorne beginnen, dabei hast du dich so darauf gefreut.»&nbsp;</p>



<p>Ich möchte dich auffordern, beide Möglichkeiten jetzt mal durchzuspielen und zu fühlen, wie sich das Schimpfen anfühlt und wie sich das Mitgefühl anfühlt. Kannst du den Unterschied wahrnehmen? Wann fühlst du dich besser?</p>



<p>Ich gebe zu, dieses Beispiel ist sehr einfach und simpel und vielleicht fällt es dir ganz leicht, in dieser Situation ins Selbstmitgefühl zu gehen.&nbsp;</p>



<p>Was aber passiert, wenn du von deinem Chef ein schlechtes Feedback erhältst? Was passiert dann in deinem Kopf? Bist du da auch mitfühlend?&nbsp;</p>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="533" src="https://katharina-stenger.de/wp-content/uploads/2019/08/shutterstock_321398660_800px.jpg" alt="" class="wp-image-4254" srcset="https://katharina-stenger.de/wp-content/uploads/2019/08/shutterstock_321398660_800px.jpg 800w, https://katharina-stenger.de/wp-content/uploads/2019/08/shutterstock_321398660_800px-770x512.jpg 770w, https://katharina-stenger.de/wp-content/uploads/2019/08/shutterstock_321398660_800px-768x512.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Werde zu deiner besten Freundin</strong></h4>



<p>Ich weiss, dass du die kritischen inneren Stimmen sehr gut kennst. Wir alle kennen diese Stimme, die uns oft schlecht macht oder uns Angst einjagen will. Diese Stimme ist es auch, die dir ständig sagt, dass du nicht gut genug bist.&nbsp;</p>



<p>Um in dein wirkliches Selbstmitgefühl zu kommen, möchte ich folgende Übung mit dir teilen:</p>



<p>Werde zu deiner eigenen besten Freundin. Stell dir vor, dass das, was dir jetzt gerade passiert ist, deiner besten Freundin passiert ist. Das sie das Essen versalzt hat oder dass sie ein schlechtes Feedback vom Chef erhalten hat.&nbsp;</p>



<p>Wie würdest du darauf reagieren? Wärst du liebevoll? Verständnisvoll? Würdest du ihr zuhören? Würdest du ihr sogar gut zureden und ihr sagen, dass das alles gar nicht so schlimm ist?&nbsp;</p>



<p>Wunderbar! Denn schon weisst du, was du dir in Zukunft selber sagen wirst, wenn du in eine solche Situation gerätst.&nbsp;</p>



<p>Mit deiner besten Freundin hast du Mitgefühl. Du bist liebevoll, hingebungsvoll und respektvoll. Diese Eigenschaften sind in dir vorhanden. Es ist nun an der Zeit, dass du sie für den wichtigsten Menschen in deinem Leben nutzt. Für dich!&nbsp;</p>



<p>Möchtest du diesen Versuch wagen? Dich vielleicht einfach die nächsten 2 Wochen mal auf deine innere Kommunikation achten und schauen, was passiert, wenn du ins Mitgefühl mit dir selber gehst?</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Vom Mitgefühl in die Selbstliebe</strong></h4>



<p>Denn in dem Moment, in dem du beginnst, dich selber in Mitgefühl anzunehmen, wirst du dich auch in Selbstliebe annehmen können. Du wirst erkennen, dass du ein Mensch bist, der die Liebe und vor allem die Selbstliebe verdient hat und du wirst merken, dass es dir immer leichter fällt, diese Selbstliebe auch wirklich zu empfinden.&nbsp;</p>



<p>Wenn du dir positive Affirmationen sagst, dann ist es elementar, dass du das richtige Gefühl dabei hast. In dem du zu deiner eigenen besten Freundin wirst, entwickelst du liebevolle Gefühle für dich selber und aus diesen Gefühlen heraus entsteht dann die wahre Selbstliebe.&nbsp;</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Brauchst du eine grössere Herausforderung?</strong>&nbsp;</h4>



<p>Kein Problem! Hier kommt sie.&nbsp;</p>



<p>Wenn du lernen willst, dich selber wirklich und wahrhaftig in Selbstliebe anzunehmen, mache für die nächsten 8 Wochen folgende Übung:&nbsp;</p>



<p>Zieh dich nackt aus, stell dich vor einen Ganzkörperspiegel, schau dir in die Augen und sage zu dir selber drei Mal: «Ich liebe dich – ich liebe mich.»&nbsp;</p>



<p>Nimm dir ruhig Zeit dafür. Schau dich ganz genau an. Schau dir tief in die Augen. Sprich die Worte erst, wenn du sie wirklich so meinst.&nbsp;</p>



<p>Dich selber anzunehmen – genau so wie du bist – ist die grösste Herausforderung und das grösste Geschenk, dass du dir geben kannst.&nbsp;</p>



<p>Für mich ist es in meiner Arbeit als spirituelle Lehrerin eines der grössten Geschenke, dass ich bekommen kann. Wenn ich beobachten darf, dass ein Mensch, den ich begleite lernt, sich selber liebevoll anzunehmen. Zu der eigenen besten Freundin zu werden. Sich in wahrer Selbstliebe anzunehmen und zu erkennen, was für ein Wunder er in sich selber trägt.</p>



<p>Magst du das auch versuchen?</p>



<p>Alles Liebe, <br>
Marisa</p>



<p><br><em>Über die Autorin: </em><br> <br>Marisa ist spirituelle Lehrerin und hilft Menschen dabei, die nächsten Schritte auf ihrem Lebensweg zu erkennen und sie zu gehen. Dies tut sie unter anderem in privaten Beratungen und in ihrem Podcast «<a rel="noreferrer noopener" aria-label="Seelenschimmer Herzensdialoge – Gespräche mit Marisa (öffnet in neuem Tab)" href="https://podtail.com/de/podcast/seelenschimmer-herzensdialog-gesprache-mit-marisa/" target="_blank">Seelenschimmer Herzensdialoge – Gespräche mit Marisa</a>». Vielen Dank für diesen Beitrag, liebe Marisa!</p>



<p><em>Hier geht&#8217;s zu Marisa&#8217;s Webseite:</em> <br><a href="https://seelenschimmer.ch" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="https://seelenschimmer.ch (öffnet in neuem Tab)">https://seelenschimmer.ch</a></p>



<p><em>Hier geht&#8217;s zum Podcast</em>: <br><a href="https://seelenschimmer.ch/category/podcast/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="https://seelenschimmer.ch/category/podcast/ (öffnet in neuem Tab)">https://seelenschimmer.ch/category/podcast/</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://katharina-stenger.de/selbstmitgefuehl-und-wahre-selbstliebe/">Wie du durch Selbstmitgefühl in die wahre Selbstliebe kommst</a> erschien zuerst auf <a href="https://katharina-stenger.de">Dr. Katharina Stenger</a>.</p>
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